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Peter Maser
unter Mitarbeit von Johannes Gruhn
„Mit Luther alles in Butter?"

Das Lutherjahr 1983 im Spiegel ausgewählter Akten
Dreißig Jahre nach den Lutherehrungen 1983 legt Peter Maser eine umfassende und quellengesättigte Analyse der vielfältigen Aktivitäten vor, die SED-Staat und evangelische Kirchen in der DDR zum 500. Geburtstag des Reformators mit außergewöhnlichem Aufwand beförderten. Er untersucht dieses gesamtgesellschaftliche Ereignis erstmals in seiner ganzen Vielfalt. Die Lutherehrungen 1983 werden in die weltpolitischen Zusammenhänge und in die Entwicklung der deutsch-deutschen Beziehungen eingeordnet. Sichtbar werden zugleich die einsetzenden Krisenprozesse in der DDR, die nicht zuletzt durch die aufkommenden Friedens-, Umwelt- und Bürgerrechtsgruppen vorangetrieben werden.

Peter Maser vermittelt einen tiefen Einblick in die Lebenswirklichkeit, das politische Herrschaftssystem sowie den schwierigen Weg der evangelischen Kirchen in der Endphase der DDR.
Grußwort von Axel Noack 13
Geleitwort von Rainer Eppelmann 14
Vorwort 17
Einführung 22
I. Rahmenbedingungen
1. „Bedrohung des Weltfriedens“: Die außenpolitische Lage 25
2. „Aggression auf Filzlatschen“: Das deutsch-deutsche Verhältnis 27
3. „Koalition der Vernunft“: Die DDR-Perspektive 30
II. Die evangelischen Kirchen in der DDR
1. „Trennung von Staat und Kirche“: Die Nachkriegssituation 32
2. „Junge Gemeinde — Tarnorganisation für Kriegshetze, Sabotage und Spionage“: Der Kirchenkampf 1952/53 33
3. „Mit dem nackten Administrieren in bezug auf die Geistlichen ist Schluß zu machen“: Die sowjetische Führungsmacht greift ein 34
4. „Besondere Gemeinschaft der ganzen evangelischen Christenheit in Deutschland“: Die Gründung des BEK 35
5. „Kirche im Sozialismus“: Eine umstrittene Koexistenzformel 36
III. Die Entwicklung des marxistischen Lutherbildes
1. „Kämpfer für Deutschland und seine Einheit“: Luther in der SBZ 40
2. „Der Totengräber der deutschen Freiheit“: Die Misere-Konzeption 43
3. „Hinwendung zu Reformation und Bauernkrieg“: Die fünfziger Jahre 45
4. „Der positive Zugang zu Luther“: Auf dem Weg zu einer Neubewertung Luthers und der Reformation 47
5. „Die frühbürgerliche Revolution in Deutschland“: Der Kampf um das nationale Erbe 49
6. „Weltwirkung der Reformation“: Das Reformationsjubiläum 1967 50
7. „Ein ahistorisches Wunschdenken verzeichnet seinen Gegenstand stets“: Intensivierung der marxistischen Lutherforschung 54
8. „Die Geschichte der DDR beginnt nicht erst 1949“: Die Konzeption einer „Nationalgeschichte der DDR“ 55
IV. Das Spitzengespräch am 6. März 1978, seine Vorgeschichte und das Lutherjahr 1983
1. „Entscheidungen sind noch nicht zu treffen“: Die KKL-Arbeitsgruppe Lutherjubiläum 1983 59
2. „Knotenpunkte des sozialistischen, revolutionären und humanistischen Kulturerbes“: Vorbereitungen auf Seiten von Partei und Staat 61
3. „Konstruktives‚ freimütiges Gespräch beim Vorsitzenden des Staatsrates“: Der 6. März 1978 62
4. „Weiterführung der kontinuierlichen Politik gegenüber den Kirchen“: Die Vorgespräche Manfred Stolpes mit dem SED-Apparat 64
5. „Nichts sagen, was zur Konfrontation Anlaß geben könnte“: Die Begegnung Paul Verners mit Bischof Schönherr am 6. Dezember 1977 66
6. „Für die Kirche die Grenzen ihrer Aktivitäten aufgezeigt“: Der Bischofskonvent in Bad Saarow im Januar 1978 70
7. „Schon heute auf dieses Ereignis aufmerksam machen“: Der Brief von EKU, VELK DDR und BEK an den Kirchenstaatssekretär 71
8. „Das bisher größte kirchenpolitische Ereignis“: Das Gespräch vom 6. März 1978 72
9. „Exakte Durchführung übertragener komplizierter Aufgaben“: Die Verdienstmedaille der DDR für Manfred Stolpe 73
10. „Freude für das Verständnis und das Entgegenkommen zum Lutherjubiläums-Jahr“: Innerkirchliche Reaktionen auf den 6. März 1978 74
11. „Die Politik von Partei und Regierung in Kirchenfragen durchsetzen“: Der 6. März 1978 in der Sicht von SED und MfS 76
V. Der Weg zu zwei Lutherkomitees in der DDR
1. „Verständigung über das grundsätzliche politische Herangehen an diesen Gedenktag“: Erste Planungen im SED-Apparat 79
2. „Mit dem Vorsitz des Komitees wird der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Genosse Erich Honecker, beauftragt“: Nicht Stoph, sondern Honecker übernimmt persönlich die Leitung 81
3. „Gespräche mit staatlichen Dienststellen“: Konzepte der kirchlichen Seite 83
4. „Ist ein repräsentatives Komitee zu bilden“: Das ZK der SED beschließt über Vorsitz und Festakt 84
5. „Die Zusammenarbeit sollte auch in der Optik gewahrt werden“: Möglichkeiten der Zusammenarbeit 84
6. „Geschichtsbild in der DDR im Zusammenhang mit den Lutherehrungen 1983“: Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik in der DDR wird aktiv 86
7. „Es geht um ein Bild der Harmonie“: Der Staatssekretär kämpft um ein gemeinsames Komitee 88
8. „Mitwirkung statt Mitgliedschaft“: Staat und Kirche feilschen um das gemeinsame Lutherkomitee 90
9. „Absicht, die nationale und internationale Stellung der Luther-Ehrung deutlich zu machen“: Zur inhaltlichen Konzeption der Honecker-Rede 93
10. „Zur Haltung der evangelischen Kirchen“: Das MfS schaltet sich ein 96
11. „Unser Staat pflegt das Erbe aller, die zur Weltkultur Großes beitrugen“: Die Konstituierung des Martin-Luther-Komitees der DDR 97
12. „Sein Erbe liegt bei uns in zuverlässigen Händen“: Honeckers Grundsatzrede zu Luther und der Reformation 99
13. „Die treibende Kraft im Leben und Werk Martin Luthers, der unsere Kirchen verpflichtet bleiben“: Landesbischof Werner Leich erläutert die kirchlichen Überlegungen zur Gestaltung des Jubiläumsjahres 1983 102
14. „Schon seit langem würdigt die DDR die großen progressiven Leistungen des l6. Jahrhunderts“: Weitere Beiträge zur Konstituierung des staatlichen Lutherkomitees 103
15. „Große Aufmerksamkeit in der Ökumene und internationalen Öffentlichkeit“: Die erste Begegnung der beiden Lutherkomitees 106
VI. Die „Thesen über Martin Luther“
1. „Herausarbeitung eines historisch-materialistischen, dialektisch-kritischen Lutherbildes“: Zur Vorgeschichte der „Thesen“ 109
2. „Luthers progressives Erbe ist aufgehoben in der sozialistischen deutschen Nationalkultur“: Die „Thesen über Martin Luther“ 113
VII. Das Arbeitsprogramm des staatlichen Lutherkomitees von 1981 122
VIII. Rekonstruktion der Lutherstätten
1. „lnsbesondere die Traditionspflege der DDR sichtbar machen“: Wartburg 126
2. „Repräsentatives Museum über Luther“: Lutherhalle Wittenberg 126
3. „Eine zureichende Dauerlösung“: Paul-Gerhardt-Stift Wittenberg 131
4. „Taktmäßiger Ablauf der Bauarbeiten“: Augustinerkloster Erfurt 134
5. „Übereinstimmende Achtung und Zustimmung“: Lutherstätten Eisleben 135
IX. Ausstellungen
1. „Kunst der Reformationszeit“ 142
2. „Martin Luther und seine Zeit“ 144
3. „Martin Luther: Leben und Werk“ 145
4. „60 Poster zum Thema Luther“: DDR-Ausstellungsaktivitäten im Ausland 147
5. „Martin Luther und die Reformation in Deutschland“ im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg 148
X. Konferenzen
1. Kolloquium „Kunst und Reformation“ im September 1982 154
2. Tagung der Arbeitsgruppe Christliche Kreise beim Nationalrat der Nationalen Front der DDR Anfang Oktober 1982 158
3. Arbeitstagung des Martin-Luther-Komitees der DDR am 29. Oktober 1982 158
4. Kolloquium der Sektionen Theologie „Martin Luther 1483-1983“ Anfang November 1982 159
5. Kulturbund-Konferenz „Martin Luther in Geschichte und Gegenwart“ Anfang November 1982 161
6. Arbeitstagung „Luthers Sprachschaffen. Gesellschaftliche Grundlagen, geschichtliche Wirkungen“ in Eisenach im März 1983 162
7. Luther- Kolloquium der Akademie der Wissenschaften der DDR Anfang Juni 1983 163
8. Internationaler Lutherforscherkongress in Erfurt im August 1983 163
9. Zentrale wissenschaftliche Konferenz „Martin Luther. Geschichtliche Stellung und historisches Erbe“ in Halle im Oktober 1983 169
XI. Verlagswesen 174
XII. Fernsehen und Rundfunk der DDR
1. „Detaillierte Maßnahmepläne beschlossen“: Staatliche Fernsehprojekte 182
2. „Der Film ist kein bebildertes Lehrbuch, und das ist gut so“: Der Luther-Film des Fernsehens der DDR 184
3. „Keine Analogie zwischen Karlstadt und Wolfgang Biermann oder Robert Havemann“: Hanfried Müller greift ein 189
4. „Im wesentlichen für richtig und möglich“: Aus dem ZK-Apparat kommt die Rettung für den Luther-Spielfilm 194
5. „Interesse an Luther und seiner Zeit“: Zur Resonanz des Luther—Films 198
6. „Nicht auf Konfrontation mit marxistischen Aussagen oder Thesen über Luther angelegt“: Kirchlich verantwortete Fernsehbeiträge 201
7. „Von analoger Ausstrahlungskraft‚ aber von noch größerer Differenziertheit geprägt“: Rundfunk 206
XIII. Souvenirs 208
XIV. Touristen
1. „Unter christlichen Kreisen in den jeweiligen Ländern neue Freunde für die DDR gewinnen“: Die AG Luther-Tourismus 213
2. „Das Interesse der Touristen stimulieren und planen“: Der VEB Reisebüro der DDR 217
3. „Einsatz geeigneter Kader im Rahmen der Kontrolle des touristischen Einreiseverkehrs und des Polittourismus“: Das MfS im Hintergrund des Luther-Tourismus 221
4. „Parkplätze für die westlichen Reisebusse zu klein“: Kurt Stillmanns „Erfahrungen und Schlußfolgerungen“ Ende 1983 224
XV. Die „Vertreter westlicher Massenmedien“
1. „Ideologische Diversion gegen den realen Sozialismus“: Journalisten aus dem Westen als Gefahr 226
2. „Generell nur publizierbare Informationen weitergeben“: Die West-Journalisten als Problem der Kirchen in der DDR 228
3. IM „Wilhelm“: BEK-Pressepfarrer Rolf-Dieter Günther 230
4. „Feindlich-negative Aussagen und Aktivitäten“: West-Iournalisten im Visier des MfS 231
5. „Schwaches Karo in sich gemußtert“: Aus einem typischen Observationsbericht 234
6. „Auftragscharakter der Begegnung“: Spiegel-Korrespondent Ulrich Schwarz vom MfS begleitet 235
XVI. Internationale und deutsch-deutsche Einladungen
1. „Die unmittelbare Begegnung durch Repräsentanten der DDR erreichen“: Prinzipien der DDR-Einladungspolitik 238
2. „Konkrete Beratungen und Überlegungen“: Die Bundesregierung schaltet sich ein 239
3. „Den Kirchen in der DDR sehr willkommen“: Die Reisepläne von Bundespräsident Carstens 240
4. „Politische, rechtliche und protokollarische Probleme“: Interne Klärungsprozesse in Bonn 243
5. „Eng mit den [...] Verbündeten abzustimmen“: Diplomatische Erwägungen und Aktivitäten im unmittelbaren Vorfeld des Lutherjahres 247
6. „Daß ich aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen kann“: Die Absage durch Bundespräsident Carstens 265
XVII. Das Karl-Marx-Jahr 1983 270
XVIII. Die „Höhepunkte“ des Lutherjahres
1. „Günstige Gelegenheit zur weiteren Vertiefung der diplomatischen Beziehungen zum Königreich Schweden“: Die Gustav-Adolf-Feiern im November 1982 279
2. „Eine kulturhistorische Tat von Weltbedeutung“: Die Wiederöffnung der Wartburg am 21. April 1983 281
3. „Wir versuchen immer, unsere Gemeinden mit einzubeziehen“: Der Luthertag auf der Wartburg am 4. Mai 1983 293
4. „Höhepunkt der staatlichen Luther-Ehrung“: Der Festakt am 9. November in der Ost-Berliner Staatsoper 305
5. „Bewegende Festveranstaltung am Denkmal des Reformators“: Die kirchlichen Abschlussfeiern am 10.November 1983 in Eisleben 314
6. „Wir bleiben bei unserem Programm, trotz der staatlichen Bedenken“: Die ökumenischen Begegnungstage vom ll. bis 13.November 1983 in Leipzig 326
7. „Eine positive Entscheidung würde sich als förderlich erweisen“: Bischöfliche Ehrenpromotionen im Jahr 1983 334
XIX. Kirchentage im Lutherjahr 1983
1. „Lebensäußerungen der Kirche“: Kirchentage in der DDR 338
2. „Zusammenspiel von Zentrale und Region“: Die Vorgeschichte der Kirchentage im Lutherjahr 1983 339
3. Der Kirchentag in der Region Thüringen vom 12.-15. Mai 1983 353
4. Der Kirchentag in Rostock vom 10.-12. Juni 1983 354
5. Der Kirchentag in der Lutherstadt Eisleben vom 17.-19. Juni 1983 355
6. Der Kirchentag in Frankfurt/Oder vom 17.-19. Juni 1983 359
7. Der Kirchentag in Magdeburg vom 23.-26. Juni 1983 360
8. Der Kongress und Kirchentag in Dresden vom 7.-10. Juli 1983 362
9. Der Kirchentag in der Lutherstadt Wittenberg vom 22.-25. September 1983 363
10. „Für den Klassengegner und seine Agentenzentralen besonders interessante Personen“: Homosexuelles Coming-out bei den Kirchentagen 369
11. Keine Kontakte zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover 376
12. „Insgesamt eine sachliche und aufgeschlossene Atmosphäre“: Die Kirchentage des Lutherjahres im Spiegel abschließender Bewertungen 377
XX. Die Interviews Erich Honeckers mit den „Lutherischen Monatsheften“ und dem „Stern“ 382
XXI. Jüdisches im Lutherjahr 1983
1. „Das Problem antijüdischer Äußerungen Luthers ist uns natürlich nicht unbekannt“: Luthers Antijudaismus im Vorfeld des Lutherjahres 1983 388
2. „Wir wollen nicht von Luther überschattet werden“: Das Gedenken an die „Reichskristallnacht“ im Lutherjahr 391
3. „Die Öffentlichkeitswirksamkeit war gering“: Christen gedachten der Judenverfolgungen 395
XXII. Bilanzen am Ende des Lutherjahres 1983
1. „Dem Wesen und den Bedürfnissen unserer Gesellschaft gemäß“: Gerald Götting zieht für das staatliche Lutherkomitee Bilanz 401
2. „Luthermüdigkeit‚ ja auch Lutherverdruß“: Manfred Stolpe spricht Klartext 402
3. „Weniger über Luther zu reden, als ihn selber zu Wort kommen lassen“: Die Bilanz des kirchlichen Lutherkomitees 403
4. „Überzeugt, daß die Ergebnisse dieser Lutherehrung immer einen wichtigen Platz in der Geschichte unserer DDR behalten werden“: Die Bilanz des Staatlichen Lutherkomitees 408
5. „Erarbeitung von qualitativ aussagefähigen Informationen für die Partei“: Das MfS schaut auf das Lutherjahr zurück 410
6. „Ehrungen Luthers in ihrem Ausmaß ohne Beispiel“: Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik in der DDR über das Lutherjahr 1983 in der DDR 412
XXIII. Die SED-Führung legt den Rückwärtsgang ein
1. „Kein ‚Mitspracherecht‘, kein ‚Wächteramt‘, und keine Funktion eines ‚gesellschaftlichen Korrektivs“: Das ZK der SED 415
2. Darauf achten, „nicht zu stark Kirchengeschichte zu machen“: Margot Honecker beendet den Versuch einer marxistischen Neubewertung Luthers 419
XXIV. Rückblick und Zusammenfassung
1. „Der Genosse Erich steht hinter ihm“: Honeckers persönlicher Anteil am Lutherjubiläum 1983 427
2. „Kirchenpolitik war Chefsache“: Honeckers Unterstützer bei der Lutherehrung 430
3. „Machterhaltung nach erfolgreicher Revolution“: Das Interesse am alten Luther 432
4. „An Gammlern und Hippies aller Schattierungen hat Gott ganz gewiß keine Freude“: Luthers Sozialethik im Dienst des Sozialismus? 434
5. „Wir haben eine gemeinsame Geschichte, ein Vaterland und eine Zukunft“: Die Millenniumsfeiern der Taufe Russlands 1988 fünf Iahre nach dem Lutherjubiläum 435
Abkürzungsverzeichnis 441
Dokumente 446
Akten der Bundesregierung 446
Akten des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR 458
Akten des Staatssekretärs für Kirchenfragen der DDR 461
Akten der SED 467
Akten des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR 471
Akten der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands (DDR) 491
Akten der Akademie der Wissenschaften der DDR 498
Archive 500
Literatur 501
Personenregister 567
Abbildungsnachweise 575
Über den Autor 575